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Sonntag, 24. Mai 2015

In der Kürze liegt die Würze

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Langsam aber sicher hat die Blütezeit der Echinocereen ihren Höhepunkt erreicht. Leider bedeutet das aber auch, dass man nun wieder fast ein Jahr auf die nächsten Blüten dieser Gattung warten muss.
Die Blüten der Echinocereen bleiben zwar einige Tage lang geöffnet, die Pflanzen bringen jedoch nur einmal pro Vegetationsperiode Knospen beziehungsweise Blüten zum Vorschein. Für eine reiche Blüte sollten die Echinocereen nach dem Winter einmal bis zweimal reichlich gegossen werden, nach dem Erscheinen erster Erhebungen an den Areolen darf solange nicht mehr gegossen werden, bis die Knospen die Epidermis durchbrochen haben. Ansonsten können die Knospen wieder zurückgebildet werden und es gibt in diesem Jahr keine Blüten.
Nun aber einige aktuelle Bilder aus der Sammlung - in den nächsten Tagen werden noch Bilder von einigen Neuerwerbungen folgen!
In diesem Sinne noch schöne Pfingsten! :)

Echinocereus ctenoides
Echinocereus ctenoides

Echinocereus gentryii
Echinocereus gentryi - die Blüten sind erst nachts und am frühen Morgen voll geöffnet

Echinocereus pulchellus ssp. weinbergii
Echinocereus pulchellus ssp. weinbergii

Echinocereus triglochidiatus
Echinocereus triglochidiatus - frosthart

Dienstag, 12. Mai 2015

Vor lauter Blüten sieht man die Pflanze nicht...

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...das trifft im Moment besonders auf einige Echinocereen zu, bei denen die Blütensaison bereits vor einiger Zeit eröffnet wurde. Exemplarisch möchte ich hier einmal einen E. pulchellus mit meiner Meinung nach überwältigender Blütenpracht zeigen - übrigens blühen fast alle Pflanzen aus dem Formenkreis um E. pulchellus in ähnlichem Ausmaß! :)


Echinocereus pulchellus
Echinocereus pulchellus

In Blüte stehen zur Zeit auch diverse Mammillarien, wie beispielsweise die schöne M. carmenae:
Mammillaria carmenae
Mammillaria carmenae

Gefreut habe ich mich auch über die Erstblüte eines Turbinicarpus sauerii ssp. ysabelae. Im nächsten Jahr blühen dann hoffentlich alle drei - oder wenigstens zwei - und ich kann das Taxon dann vermehren.


Turbinicarpus sauerii ssp. ysabelae Tula TAM.
Turbinicarpus sauerii ssp. ysabelae

Dienstag, 21. April 2015

Start der Blütensaison bei den Echinocereen

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Während andere Gattungen nun schon bald wieder eine kleine Pause einlegen, beginnt bei den Echinocereen die Blütensaison im Moment erst.
Eingeläutet wurde sie dieses Mal, wie in den letzten Jahren auch, von Echinocereus davisii, der das Gewächshaus während seiner Blütezeit mit einem angenehmen, an Zitrone erinnernden Duft erfüllt.


Echinocereus davisii
Echinocereus davisii

Sehr gefreut habe ich mich außerdem über die ersten Knospen an Acharagma huasteca, einem Taxon, dass erst einige wenige Jahre bekannt ist. Ich hoffe, dass die zweite Pflanze auch noch rechtzeitig Knospen bekommt und ich die beiden Pflanzen dann vermehren kann.


Acharagma huasteca
Acharagma huasteca, Typstandort

Zum Abschluss noch einige Blütenbilder querbeet aus der Sammlung:


Strombocactus disciformis
Strombocactus disciformis

Thelocactus hexaedrophorus
Thelocactus hexaedrophorus

Turbinicarpus panarottoi, Presa de Guadelupe, S.L.P. c 1024
Turbinicarpus panarottoi, Presa de Guadelupe, S.L.P.

Dienstag, 31. März 2015

Totgeglaubte leben länger

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Für diejenigen, die sich fragen, ob und wann es hier auf dem Blog weitergeht hier die Antwort: heute! :)
Den Anfang möchte ich mit einigen aktuellen Bildern aus der Sammlung machen - nach der ersten Wassergabe in der letzten Woche haben viele der Pflanzen Knospen bekommen, insbesondere bei den Echinocereen zeigten sich nach der Wassergabe - wie immer - viele Knospen.

Echinocereus triglochidiatus ssp. mojavensis
Echinocereus triglochidiatus ssp. mojavensis


Im Gegensatz dazu blühen einiger der Turbinicarpen schon, wie zum Beispiel T. spec. Santa Rita:

Turbinicarpus spec. Santa Rita


Und um noch einmal auf den Titel dieses Posts zurück zu kommen: Eine Blossfeldia, die ich fast schon abgeschrieben hatte, hat sich noch einmal erholt und zeigt nun Knospen - eine sehr angenehme Überraschung!

Blossfeldia spec. Zudanez
Blossfeldia spec. Zudanez


Dienstag, 6. Januar 2015

Turbinicarpus-Aussaat

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Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, fanden Ende des letzten Jahres die Aussaatvorbereitungen statt: am 31. Dezember war es dann soweit; die 22 Portionen Saatgut kamen auf die Erde - oder besser gesagt auf den Bims. Ausgesät wurde dieses Mal nach einer abgewandelten Methode der sogenannten Fleischer-Methode: Die Töpfe wurden einige Minuten in eine Desinfektionslösung gelegt, der Bims, der als Aussaatsubstrat verwendet wird, wurde etwas mehr als fünfzehn Minuten in der Mikrowelle erhitzt. Danach wurden die Samen auf die Erde gebracht und anschließend kamen die Töpfe in Zip-Beutel. Abschließend kamen in jeden der drei Beutel etwa 300 Milliliter Wasser, das mit Wuxal und Vitanal sowie Chinosol (0,1%) versetzt wurde. Das Chinosol wurde nötig, da ich kein Beizmittel zur Hand hatte und die ungebetenen Gäste (Schimmelpilze, Algen und so weiter...) oftmals durch Sporen am Saatgut in die Aussaat kommen - das kennen wohl viele, die selbst einmal ausgesät haben.
Zur Aussaat kamen dieses Mal, bis auf eine Ausnahme, nämlich Digitostigma caput-medusae, ausschließlich Taxa der Gattung Turbinicarpus, so zum Beispiel verschiedene Formen von Turbinicarpus beguinii oder eine weißblühende Form von Turbinicarpus pseudomacrochele.
Heute sind nun schon in 19 der 22 Portionen Sämlinge zu sehen - bis jetzt ein sehr gutes Ergebnis, wie ich finde. Ich hoffe nun, dass die Aussaatmethode ihr übriges tut und die Überlebensrate der Sämlinge im ersten Jahr erhöht, denn diese war bei den letzten Aussaaten oft ernüchternd. Die Aussaat steht zur Zeit am Südfenster, wird aber zusätzlich zehn bis zwölf Stunden am Tag künstlich beleuchtet, wenn die Sonne scheint entfällt das natürlich.